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Miami September 2017

27. März 2018

Letztes Jahr Ende September habe ich mir zusammen mit meiner Cousine Selina einen langersehnten Traum erfüllt. Urlaub in Miami Beach! Und das zu einem Zeitpunkt an dem es in Deutschland schon langsam kälter wurde. Während Freunde und Familie also in Deutschland sich auf den Herbst/Winter vorbereiteten, flogen meine Cousine und ich in die Sonne an den Strand.

 

Flughafen Köln/Bonn

 

Eurowings Direktflug von Köln/Bonn nach Miami

 

Miami und Miami Beach von oben

 

Geflogen sind wir mit Eurowings ab Köln/Bonn nonstop nach Miami. Die Unterkunft haben wir uns über Airbnb gebucht. Da wir hier relativ weit im Voraus gebucht hatten, mussten wir verhältnismäßig wenig zahlen. Für die Unterkunft sowie den Flug haben wir pro Kopf knapp 700 Euro bezahlt. Hierbei ist ebenfalls zu beachten, dass die Unterkunft nur 5 Minuten vom Strand entfernt war. Das Meer konnten wir also von dort aus fast riechen.

Nach der Landung in Miami sind wir mit dem Bus rüber nach Miami Beach gefahren. Selbstverständlich habe ich bei der Buchung darauf geachtet, dass die Unterkunft gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. So stiegen wir dann an der Haltestelle aus, die nur 3 Minuten von der Unterkunft entfernt war. Das Einchecken verlief reibungslos und wir konnten direkt in unser Zimmer. Einfach, aber gemütlich eingerichtet war es und vor allem sauber.

 

Die Aussicht von unserer Unterkunft

 

Durch unsere späte Ankunft in Miami Beach, war vom Tag nicht mehr viel übrig. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, noch schnell zum Strand zu laufen und die Füße ins angenehm kühle Wasser zu stecken.

 

Kennt ihr das, wenn ihr nach längerer Zeit nochmal am Strand seid und eure Füße endlich mit dem Wasser in Berührung kommen?

 

Wir blieben nicht lange am Strand, denn schon nach kurzer Zeit wurde es langsam dunkel und unsere Mägen fingen an sich zu melden. Hinzu kam die Müdigkeit, die langsam in uns aufkam, immerhin waren wir schon mehr als 20 Stunden auf den Beinen. Also machten wir uns auf die Suche nach etwas essbarem und was soll ich sagen: Gelandet sind wir bei…

 

…Five Guys! 🙂

 

Es gibt eventuell Burger die appetitlicher aussehen…aber keine die geiler schmecken! Und diese Fritten! Belgische Pommes waren gestern 😉

 

Kennt ihr diesen Automaten? Seid ihr schon mal bei Five Guys gewesen? Es gibt soviel Auswahlmöglichkeiten was die verschiedenen Getränke angeht… Das gibts nur bei Five Guys.

 

Mit überfüllten Mägen und überglücklich ließen wir den Abend dann ausklingen – gegen 22 Uhr amerikanischer Zeit.

Der zweite Tag begann wundervoll warm und sonnig. Die Sonne schien schon sehr früh durch das Fenster, wodurch wir dann schließlich wach wurden. Das war aber nicht weiter schlimm, wir konnten es ohnehin kaum erwarten ins Meer zu hüpfen. Also wurde schnell die Strandtasche gepackt, in die Badehose (bzw. meine Cousine in ihren Bikini) geschlüpft und großzügig eingecremt. Safety first! Genützt hat es letztendlich wenig, dazu aber später mehr.

 

Der Weg zum Strand

 

Kennt ihr diese berühmten Strandhäuser die überall am Strand von Miami Beach verteilt sind?

 

Ganze 3 Stunden verbrachten wir abwechselnd am Strand und im Wasser. Irgendwann merkten wir aber, dass die Sonne immer stärker wurde und da wir keinen Schirm hatten, hielten wir es für das Beste, es mit dem Sonnenbaden fürs Erste gutsein zu lassen. Was aber als N

ächstes machen? Da mussten wir nicht lange überleben: Schnell die Sachen ins Zimmer gebracht und auf den Weg zur Lincoln Road Mall gemacht. Der Einkaufsmeile von Miami Beach.

 

Entlang der Lincoln Road Mall findet man überall diese wunderschönen Palmen

 

Auf dem Weg sind wir an einigen interessanten Gassen vorbeigekommen

 

Gegen Abend verschlug es uns dann ins Kino. Die Karten hatte ich online gekauft, sodass wir nicht mehr vor Ort anstehen mussten. Die Sessel im Saal waren sehr bequem. Mit ein wenig Druck gegen die Rückenlehne, konnte man diese weiter nach hinten verstellen und gleichzeitig klappte eine Fußablage hoch. Zum Glück haben wir den sehr spannenden Film “Es” geguckt, sonst wäre ich vermutlich im Kino eingeschlafen, so gemütlich waren die Sitze nämlich.

 

IMAX Kino in South Beach

 

Für den dritten Tag hatten wir uns im Voraus einen Mietwagen reserviert, um in das Sawgrass Mills Outlet zu fahren. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher zum Künstler Viertel Wynwood.

 

Nur eine von vielen künstlerisch gestalteten Wänden

 

Lynwood ist bekannt für seine vielen und vor allem schönen Kunstwerke an Häuserwänden

 

Kunst, soweit das Auge reicht 😉

 

Wynwood

 

Kleines Fotoshooting mit der Cousine 😉

 

Das Outlet war riesig! Dort gab es Outlet Stores von allen möglichen Marken und Designern:

Tommy Hilfiger, American Eagle, Levis, Adidas, Nike, Converse, Diesel, Bath & Body Works, Calvin Klein, Sunglasses Hut, Emporio Armani, Jimmy Choo, Burberry, Century 21, und und und….! Auch was das Essen angeht, hat man hier so viel Auswahl. Das kann man sich wirklich nicht vorstellen.

Nachdem wir uns nach 4-5 Stunden durch alle für uns interessanten Geschäfte und Supermärkte gekämpft und geshoppt hatten, machten wir noch einen Abstecher zur Cheesecake Factory. Erst danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel.

 

Hier gegen sind die Frühstücksabteilungen in Deutschland ein Witz 😉

 

Wer kennts und war schon mal da?

 

So viel Käsekuchen….

 

Und es nimmt kein Ende….wie soll man sich da entscheiden?!

 

Hab mich dann aber doch noch entscheiden können 😉

 

Am Vierten Tag hatten wir die spontane Idee nach dem täglichen Sonnenbaden am Strand, Fahrräder auszuleihen und damit rüber nach Miami zu fahren. Gesagt getan. Ziel war der Stadtteil Little Havana, der sehr lateinamerikanisch geprägt ist.

 

Meine Cousine und ich

 

Gibt es leider nicht in Deutschland: Taco Bell

 

Den ganzen Tag verbrachten wir auf den Rädern, sodass wir am Ende des Tages kaputt, müde und mit heftigem Muskelkater am Hintern und den Beinen, zurück in Miami Beach ankamen. Die Radtour durch Miami war auf jeden Fall sehenswert. Wir haben viel gesehen, auch Ecken die man als Tourist vermutlich eher meiden sollte. Leiten lassen haben wir uns von Google Maps. Dadurch sind wir auch durch sehr herunter gekommene Viertel gefahren, mit sehr vielen Obdachlosen etc. Auch eine Begegnung mit einer Exhibitionistin hatten wir hinter uns… das war wirklich ein Erlebnis, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

Ihr müsst euch das so vorstellen… wir waren schon auf dem Weg zurück nach Miami Beach, leicht müde und kaputt vom vielen Radfahren, da steht plötzlich eine afroamerikanische Frau am Straßenrand, in einem schwarzen Stoffkleid, welches sie bis zum Bauchnabel hochgezogen hatte und zupfte sich im Schritt herum. Von Weitem dachten wir uns nichts böses, es schien, als würde sie Ihre Unterhose zurecht zupfen, als wir dann aber mit ihr auf einer Höhe waren, mussten wir feststellen, dass das kein Schlüpfer war, an dem sie rumzupfte… sondern ihr sehr dichtes Schamhaar!!! 🤭 Im ersten Moment waren wir beide sprachlos und fuhren schweigend an ihr vorbei. Als wir uns ein paar Meter von ihr entfernt hatten, musste wir beide plötzlich lauthals anfangen zu lachen und kriegten uns eine ganze Weile nicht mehr ein. Habt ihr sowas schon mal erlebt? Ich glaube, dass war definitiv nichts alltägliches.

 

Ocean Drive

 

Ocean Drive

 

Blick auf South Beach vom Strand aus

 

Die Bräune zeigt sich langsam

 

Die restlichen Tage verbrachten wir noch in Miami selbst, mit Strandaufenthalten, Shopping, gutem Essen und langen Spaziergängen.

 

Das 11th Street Diner. Kann ich jedem nur ans Herz legen, es mal zu probieren wenn ihr in Miami seid.

 

Frühstück im 11th Street Diner

 

Cocktails im Nikki Beach Club South Beach

 

Nikki Beach Club

 

Washington Avenue

 

Wie schön braun man im urlaub doch immer wird

 

Auch Shake Shack war vor uns nicht sicher

 

Wer von Euch war denn schon mal in Miami? Was haltet ihr von dieser außergewöhnlichen Stadt? Also ich muss sagen, meine Vorstellung war eine gänzlich andere, doch nichts desto trotz lässt sich zusammenfassen, dass es ein sehr besonderer und schöner Urlaub war. Vor Allem die Strände waren atemberaubend!

Wo in den USA seid ihr schon überall gewesen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare 😉

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